Sponsoren machen Fußball profitabel: Die Top-Unternehmen

Internationale Unternehmen investieren Millionen in Fußballclubs weltweit. Nicht ohne Grund, denn bei jedem Spiel sehen hunderttausende oder sogar Millionen Fußballfans Werbung auf den Trikots ihrer Stars. Zu den größten Sponsoren gehören in Deutschland nicht nur Telekom oder Mercedes-Benz, sondern vor allem Adidas oder Volkswagen. Buchmacher treten häufig als Sponsoren auf. Die Fußball-Bundesliga wird beispielsweise von namhaften Wettanbietern unterstützt.

Bwin unterstützt beispielsweise die Teams von Union Berlin, Köln und Borussia Dortmund (Stand 2022). Andere Kontrahenten am Markt werden beispielsweise durch Lotto gesponsert (z. B. Freiburg, Augsburg oder Mainz 05). In Deutschland ist nicht nur König Fußball äußerst beliebt, sondern auch die Sportwetten auf spannenden Begegnungen. Ähnlich erfolgreich sind viele Online Casinos, denn sie bieten vor allem Abwechslung an den Automaten. Eigentlich ist die Auswahl bei den Buchmachern seit der Reglementierung 2021 deutlich geringer. Gibt es ein Boku Casino in Deutschland? Antworten auf diese und andere spannende Fragen liefert dieser Text.

Adidas

Das deutsche Unternehmen Adidas wurde bereits im Jahr 1949 in Herzogenaurach gegründet. Seit den Siebzigerjahren engagiert sich der Sportartikelhersteller im Sponsoring und unterstützt zahlreiche Fußball-Mannschaften. Die Firma tritt nicht nur als Hauptsponsor der FIFA oder der Fußball-Weltmeisterschaft, sondern auch als Sponsor für Football Teams auf. Zu den bekanntesten Vereinen gehören Bayern München, Manchester United und Real Madrid. Die größte Summe überwies der Sponsor für eine zehnjährige Unterstützung an Manchester United in der Saison 2015/2016. So erhielt das Team umgerechnet 830 Millionen Euro für seinen fußballerischen Erfolg.

Coca-Cola

Der US-amerikanische Getränkehersteller Coca-Cola ist als Sponsor für Football kaum wegzudenken. Gegründet im Jahr 1892 unterstützt das Unternehmen mit Hauptsitz in Atlanta vor allem bei Großveranstaltungen wie der Fußball-WM. Seit 1981 ist der DFB-Nutznießer der Sponsorengelder. Interessant ist vor allem die Werbung auf den Banden in den Stadien. Dadurch stellt Coca-Cola sicher, dass die TV-Übertragungen unweigerlich mit dem typischen Logo der Brause versehen sind. Beim Team-Sponsoring ist das Unternehmen aktiv. So verkündeten im Jahr 2022 über Paul und Tottenham eine Partnerschaft. Real Madrid arbeitet mehr als zehn Jahre mit dem Getränkespezialisten aus den USA zusammen.

Nike

Nike unterstützt neben Adidas als weiteres Sponsoring-Schwergewicht seit vielen Jahren unzählige Fußballvereine weltweit. Gegründet im Jahr 1964 in Oregon, arbeitet der Sportartikel-Ausrüster mittlerweile mit elitärer Sponsoring-Pyramide. Seit 2020/2021 werden nur noch bekannte Clubs unterstützt. Dazu gehören der RB Leipzig oder der FC Barcelona. Stattdessen setzt das Unternehmen auf eine andere Strategie und exklusive Sponsorenverträge mit einzelnen Spielern.

Robert Lewandowski, Cristiano Ronaldo, Lionel Messi, Thomas Müller oder Erling Haaland gehören dazu. Sie dürfen sich nicht nur über exklusive Ausrüstung mit eigenen Kollektionen, sondern auch über Millionengelder freuen. Cristiano Ronaldo gehört zu den Großverdienern bei Sponsor Nike und bekommt für seinen Zehnjahresvertrag umgerechnet rund 162 Millionen Euro. Großzügiger wird nur LeBron James (NBA) bezahlt, denn er unterzeichnete einen Vertrag mit über 1 Milliarde USD.

PUMA

Puma wurde im Jahr 1984 in Herzogenaurach gegründet. Seitdem hat sich der Sportartikelhersteller noch als Sponsor einen Namen gemacht. Zu den Spielern unter Vertrag gehören beispielsweise Neymar Jr., Kingsley Coman, Christian Pulisic, Antoine Griezmann, Luis Suárez oder Jan Oblak. Teams stehen auf der Sponsoren-Liste der Sportartikel-Spezialisten. Juventus Turin, Arsenal London oder Borussia Dortmund haben unlängst exklusive Verträge mit dem Puma-Logo-Hersteller unterzeichnet. Der Etat ist mittlerweile so groß, dass einige Clubs weg vom bisherigen Pastoren-Giganten Nike entscheiden. Der RB Leipzig unterzeichnete einen zehnjährigen Vertrag, der von 2024 bis 2034 150 Millionen Euro von Puma einbrachte. Zum Vergleich dazu gab es von Nike „nur“ 60-70 Millionen und 2014 bis 2024.

Socios.com

Das Unternehmen wurde im Jahr 2019 gegründet und gilt als einer der führenden neuen Sport-Entertainment-Anbieter. Mittlerweile gibt es zahlreiche Verträge mit Sportlern, Teams und sogar rasante Partnerschaften mit La Liga. Die Liste der Fußballteams mit Socios-Unterstützung wird immer länger. Neben Arsenal London gehören Clubs wie Barcelona, Manchester City, Paris Saint-Germain, Juventus, AC Mailand und Atlético Madrid dazu.

Der AC Mailand selbst hat übrigens Unterstützung durch ein Online Casino. Die Partnerschaft mit Bwin hat sich bereits seit 2007 bewährt. Das Unternehmen bietet nicht nur Sportwetten, sondern auch hat einen eigenen Gaming-Bereich. Andere internationale Fußballteams verlassen sich auf einen Sponsor von einem Online Casino: Manchester City, Bayern München, oder AC Milan beispielsweise.

EA Sports

Seit 1988 begeistert der Computer- und Spielehersteller weltweit Millionen, vor allem mit FIFA. 1994 gab es die erste Spielversion, die Fußballfreunde in Ekstase versetzte. Mittlerweile ist das US-Unternehmen Sponsor von verschiedenen Mannschaften und unterstützt EA Sports ab der Saison 2023/24 die höchste spanische Spielklasse La Liga. Im Vergleich zu vielen anderen Sponsoren, konzentriert sich das Unternehmen auf Ligen und größere Events. Einzelne Spieler oder sogar Mannschaften rücken (noch) nicht in den Fokus der Sponsoren-Aktivitäten. Fußball unterstützt EA-Sportarten, zum Beispiel den Motorsport.

Heineken

Die niederländische Brauerei wurde im Jahr 1864 in Amsterdam gegründet und gehört heute mit einem Jahresumsatz von über 23 Milliarden Euro zu den größten Unternehmen am Markt. Bekanntheit erlangte Heineken nicht nur durch die zahlreichen Getränke, sondern auch als offizieller Partner verschiedener Fußball-Veranstaltungen. So ist das Unternehmen offizieller Partner der UEFA Euro 2020 und hat den Vertrag bis 2024 verlängert.

Bereits seit 2011 unterstützt die Brauerei die Champions League und war bei zahlreichen Großveranstaltungen auf dem internationalen Fußball-Parkett zu sehen. Wie kaum ein anderes Unternehmen engagiert sich die niederländische Brauerei mit dem Frauensport und unterstützt die UEFA Women's Champions League und die UEFA Women's EURO 2022 und 2025 sowie die W Series.

PepsiCo

Ein weiterer US-Konzern macht als Sponsoring-Partner von sich reden: Pepsi. Gegründet wurde das Unternehmen bereits im Jahr 1965 mit Sitz in New York. Weiter werden nicht nur Milliarden Cola Flaschen veräußert, sondern auch die Einnahmen in die Unterstützung vieler Teams gesteckt. Nutznießer ist fortan eine deutsche Mannschaft: Eintracht Frankfurt. Der Club wechselt von Coca-Cola zu Pepsi als Sponsor und kann dafür pro Saison 1,5 Millionen Euro Unterstützung erhalten. Bei Coca-Cola gab es bislang „nur“ 500.000 Euro. Pepsi engagiert sich stark im Frauenfußball und erneuerte 2020 sogar die Partnerschaft mit der UEFA-Champions League, noch bis 2024 läuft. 2022 beendete das US-Unternehmen sein Sponsoring der Halbzeitshow beim Super Bowl und will sich künftig verstärkt auf den europäischen Markt konzentrieren.

Zusammenfassung

Die erreichen Getränkehersteller und andere Unternehmen haben es vorgemacht: Sponsoring kann sich bei der riesigen Fußball-Fangemeinde bezahlt machen und die Umsätze steigern. Davon möchten immer mehr Glücksspielunternehmen profitieren und unterstützen Fußballteams es einem Sponsoring-Etat. In der Bundesliga haben Casinos und Buchmacher längst ihren negativen Touch abgelegt und sind so ernst zu nehmenden Sponsoring-Partner für viele Teams avanciert.

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Veröffentlicht am: 02-03-2023 15:29 | Aktualisiert am: 02-03-2023 15:29 | Von: Patrick


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